Immer mehr Bugs im Kernel

Nach Andrew Morton und Linux Torvalds hat nun mit Dave Jones auch ein Red Hat /Fedora-Entwickler mit einem Blog-Eintrag die These vertreten, das der  Linux-Kernel immer mehr Fehler enthalten wÌrde und fÌr eine RichtungsÀnderung plÀdiert.  Angestoÿen wurde die Diskussion durch einen Vortrag von Andrew Mortion auf dem Linuxtag 2006 in Wiesbaden.

Dave Jones meint das oftmals eine gefixte neue Kernelversion in Fedora mehr Fehler enthalte, als sie beseitigte.

Neben der Feststellung dieser Probleme regt er auch eine Verbesserung der Bugzilla-Software an, da  oft Fehlermeldungen in den Distributionen eigentliche Kernel-Entwickler gar nicht oder nur sehr spÀt erreichen. Als eine Lösung schlÀgt er auch vor, das Kernel-Fehler statt im Fedora-Bugzilla direkt im Kernel-Bugzilla eingetragen werden könnten. Die Diskussion dazu ist noch nicht abgeschlossen.

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Von Heiko

Gründer, Admin und Hauptautor von Fedora-Blog.de. Benutzt Fedora seit Core 4, hat nach Core 6 aber bis zum Release von Fedora 12 einen Abstecher zu CentOS gemacht, ist inzwischen aber wieder zu Fedora zurückgekehrt und plant auch nicht, daran in naher Zukunft etwas zu ändern.