Die Luft wird dÌnner fÌr SCO

FÌr das von vielen Linux Anwendern geliebte gehasste Unternehmen SCO scheint die Luft zum ÿberleben langsam aber sicher immer dÌnner zu werden.

Zum seit mehreren Quartalen anhaltenden Verlusten sowie den wahrscheinlich nicht sehr geringen Kosten fÌr die Prozesse mit IBM, Red Hat und Novel kommt jetzt auch noch, dass neben IBM auch Novel ein „Summary Judgement“ (Gerichtsentscheidung ohne Verfahren), diesmal wegen angeblich ausstehender Lizenzzahlungen von SCO an Novel, beantragt hat. Novel fordert von SCO sÀmtliche Gelder aus Einnahmen durch Lizenzen fÌr das Unix System V, um dessen Uhrheberrecht sich beide Unternehmen vor Gericht streiten.

Novel begrÌndet das „Summary Judgement“ damit, dass SCO  kurz vor der Pleite stehe und desshalb Eile geboten sei. FÌr den Fall, das der Antrag auf das „Summary Judgement“ abgelehnt wird, hat Novel vorsichtshalber eine Einstweilige VerfÌgung beantragt, die SCO zu den geforderten Zahlungen zwingen soll.

Es dÌrfte so oder so nur noch eine Frage der Zeit sein, bis bei SCO die Lichter endgÌltig ausgehen.

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Von Heiko

Gründer, Admin und Hauptautor von Fedora-Blog.de. Benutzt Fedora seit Core 4, hat nach Core 6 aber bis zum Release von Fedora 12 einen Abstecher zu CentOS gemacht, ist inzwischen aber wieder zu Fedora zurückgekehrt und plant auch nicht, daran in naher Zukunft etwas zu ändern.

2 Kommentare

  1. fragt sich nur, was mehr arbeitsplÀtze vernichtet, eine Firma, die aufgrund anhaltender Klagen Rechte fÌr eine Software haben möchte, an der sie keinen Anteil hat und damit potentiell einen riesigen Markt zerstört oder eben die Zerschlagung dieser Firma.

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